Königliche Jagdreviere

   
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4. Wildbewirtschaftung : 4.1 Verwaltung der Wildbestände : WILDVERBISSINDIKATOREN AUF DIE PFLANZENWELT

 

Kontrollzaunraster :

Das seit dem Jahre 2000 in den Kronjagdgebieten von Saint-Michel Freyr bestehende Netz von Kontrollzaunraster (244 Kontrollgatter von 4 m²) ermöglicht den Vergleich zwischen der Entwicklung der Vegetation, die vom grasfressenden Wild geäst wird, und der Vegetation, die vom Äsen verschont bleibt. Die gemessenen Parameter sind die Höhe und der Bedeckungsgrad einer jeden Pflanzensorte, die es im ausgedehnten Wald gibt. Ganz besonderes Augenmerk gilt dabei den neuen Pflanzensorten, die auftreten könnten. Jährliche Messungen wurden in den Jahren 2001 bis 2004 durchgeführt. In Anbetracht des besonders langsamen Pflanzenwuchses auf dieser Hochebene der Ardennen wurde die Verlängerung des Zeitintervalls zwischen jeder Messung auf 3 Jahre entschieden. Es ist ein optimales Mittel zur Erfassung des Drucks, den das Wild auf die Entwicklung und Vielfalt der Flora ausübt.

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Schälschaden :

Das Netzwerk zur Messung der Schälschäden erstreckt sich über die meisten Waldgebiete der DNF, wo Hirsche sich aufhalten. Die Messungen erfolgen systematisch und jährlich. Das ursprüngliche Ziel dieses Inventars ist die Quantifizierung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Schälschäden an Fichten und Douglasien. Darüber hinaus kann der jährliche frische Schälschädenanteil Hinweise über den Stress der Tiere im Zusammenhang mit der Nahrungssuche, den Störungen durch den Menschen oder der Witterung, vor allem bei plötzlichem und massivem Schneefall liefern.


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